Mehrere tausend Beschäftigte der Gemeinden und des Bundes legten am Morgen die Arbeit nieder. So werden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz der öffentliche Nahverkehr und die Kehrichtentsorgung ganztägig bestreikt. Auch Verwaltungen und Kindertagesstätten sind betroffen.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blieben vor allem Kindertagesstätten geschlossen. In Brandenburg werden neben Kindertagesstätten öffentliche Verwaltungen bestreikt. In Berlin, am Mittwoch einer der Schwerpunkte der Warnstreiks, sind nur noch zwei Spitäler betroffen.

Die Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern für rund zwei Millionen Beschäftigte 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro im Monat. Das Angebot der Arbeitgeber - ab Mai 2,1 Prozent mehr Gehalt und ein weiteres Plus von 1,2 Prozent ab März 2013 - hatten sie abgelehnt.

Die Verhandlungen werden am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche fortgesetzt. Kommt es dabei zu keinem Ergebnis, will die Gewerkschaft Verdi eine Urabstimmung über flächendeckende Streiks einleiten.

(chb/sda)