Ungarns Kreditwürdigkeit ist für die Ratingagentur Standard & Poor's kein Ramsch mehr. Die Bonitätsprüfer hoben am Freitag das Rating auf «BBB-» an und gaben dem Land damit das Gütesiegel «Investment Grade» zurück. S&P begründete dies mit Fortschritten beim Schuldenabbau und bei der Wirtschaftsentwicklung. S&P ist die zweite Agentur, die die Ramsch-Einstufung aufhebt. Im Mai hob Fitch das Rating für das Land entsprechend an.

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Nach dem Amtsantritt von Ministerpräsident Viktor Orban 2010 war Ungarn von allen grossen Agenturen auf Ramsch-Niveau herabgestuft worden. Moody's wird seine Einschätzung des Landes im November überprüfen. Wirtschaftsminister Mihaly Varga setzt darauf, dass auch die dritte große Ratingagentur nachzieht.

(reuters/gku)