Die Wirtschaft in Europa ist im Herbst weiter gewachsen. Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal in der Eurozone um 0,3 Prozent zu und in der gesamten EU um 0,4 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte.

In allen 21 Ländern, für die Eurostat heute Zahlen vermeldete, legte die gesamtwirtschaftliche Produktion zu. Besonders erfreulich fiel die Entwicklung auf der iberischen Halbinsel aus: Spanien und Portugal konnten Wachstumsraten von 0,7 beziehungsweise 0,8 Prozent erzielen und damit kontinentweit besonders deutlich zulegen.

Deutliches Plus

Damit setzte sich in beiden Fällen die Entwicklung vom Sommer fort. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten die Währungsgemeinschaft und die Europäische Union insgesamt jeweils ein deutliches Plus verzeichnen. Den Angaben zufolge wuchs das BIP in der Eurozone im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,6 Prozent und in allen 28 Mitgliedstaaten zusammen um 1,8 Prozent.

(sda/moh/jfr)

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