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Europas Zentralbanken verlängern Goldabkommen

Goldbarren: Die Zentralbanken wollen Marktturbulenzen vermeiden.   Keystone

Die Währungshüter in Europa wollen ihre Goldtransaktionen weiterhin koordinieren. Damit sollen Marktturbulenzen vermieden werden.

Veröffentlicht am 19.05.2014

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihr Goldabkommen mit weiteren europäischen Zentralbanken verlängert. Die SNB, die EZB sowie die nationalen Notenbanken der Eurozone sowie die schwedische Riksbank haben das vierte Goldabkommen der Zentralbanken bekanntgegeben, heisst es in einer Mitteilung der SNB.

Die Beteiligten hätten sich darauf geeinigt, dass Gold ein wichtiges Element der globalen Währungsreserven bleibt und dass die am Goldabkommen Beteiligten ihre Goldtransaktionen weiterhin koordinieren werden, um Marktturbulenzen zu vermeiden. Zudem würden die Beteiligten derzeit keine Pläne hegen, in namhaftem Umfang Gold zu verkaufen, heisst es weiter.

In fünf Jahren erneut geprüft

Das Goldabkommen wird am 27. September 2014, nach dem Auslaufen der gegenwärtigen Vereinbarung, in Kraft treten und in fünf Jahren überprüft werden. Das erste Goldabkommen war 1999 abgeschlossen worden, um die von verschiedenen Zentralbanken geplanten Goldverkäufe zu koordinieren. 2004 und 2009 wurde das Abkommen jeweils verlängert.

(reuters/dbe/sim)

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