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Teuerung
EZB-Chef Draghi sieht Gefahr für Preisstabilität

Mario Draghi und Fed-Chefin Janet Yellen in Jackson Hole: Wichtige Gespräche.   Keystone

Ein weiterer Rückgang der Inflation in Europa würde laut Mario Draghi die Preisstabilität gefährden. Allerdings seien die Gründe für die nachlassende Teuerung eher temporär.

Veröffentlicht am 23.08.2014

Ein weiterer Rückgang der Inflation in Europa würde nach den Worten von EZB-Chef Mario Draghi Risiken für die Preisstabilität mit sich bringen. Darauf würde die Europäische Zentralbank (EZB) mit allen ihr zur Verfügung stehenden Instrumenten antworten, sagte Draghi auf dem jährlich von der US-Notenbank (Fed) ausgerichteten internationalen Zentralbankertreffen in Jackson Hole in den Rocky Mountains.

Er äusserte allerdings die Einschätzung, dass die nachlassende Teuerung auf temporäre Faktoren zurückzuführen sei. Draghi nannte in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Energiepreise und die Krise in der Ukraine.

Weiterer Rückgang erwartet

Die Teuerungsrate in den 18 Euro-Ländern war im Juli auf 0,4 Prozent gefallen und lag damit deutlich unter dem Ziel der EZB von knapp unter zwei Prozent. Für den August erwarten Analysten einen weiteren Rückgang.

(reuters/dbe)

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