Die Europäische Zentralbank (EZB) wird zwei Banken mit Dollar-Liquidität versorgen. In einem entsprechenden Refinanzierungsgeschäft wurden insgesamt 575 Millionen US-Dollar zu einem festen Zinssatz von 1,1 Prozent zugeteilt, teilte die EZB in Frankfurt mit. Das Geschäft läuft eine Woche.

Es ist das erste Mal seit dem 17. August, dass bei der Notenbank Dollar-Liquidität nachgefragt wurde. Der dem Geschäft zugrunde liegende Wechselkurs lag bei 1.3625 US-Dollar. Die Nachfrage ist ein Anzeichen dafür, dass Banken der Eurozone Probleme haben, sich Geld bei US-Banken zu leihen. Die EZB hat mit der US-Notenbank ein entsprechendes Swap-Abkommen abgeschlossen.

(rcv/laf/awp)