Der Umfang der «faulen Kredite» in den Bilanzen der spanischen Banken ist auf ein neues Rekordniveau geklettert. Wie die Madrider Zentralbank mitteilte, stieg der Anteil der nicht bedienten Kredite im Juli auf 9,86 Prozent, das waren 0,44 Prozentpunkte mehr als im Vormonat.

Im Juli 2011 hatte die Säumnisrate bei 6,93 Prozent gelegen.

Die faulen Kredite erreichten nach Angaben der Notenbank im Juli nun ein Rekordvolumen von knapp 170 Milliarden Euro, 45 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Ihr Umfang steigt seit mehr als einem Jahr kontinuierlich an.

Die bedrohliche Tendenz wird vor allem auf die hohe Arbeitslosigkeit zurückgeführt, die dazu führt, dass immer mehr Spanier ihre Kredite nicht zurückzahlen können.

(laf/tno/awp)