Die amerikanische Notenbank Fed hat ihre zur Konjunkturbelebung aufgelegten Anleihekäufe abermals reduziert. Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte, werden die Käufe um weitere 10 Milliarden US-Dollar auf 15 Milliarden Dollar je Monat vermindert. Damit setzt die Fed ihre zur Jahreswende begonnene Rückführung fort.

Gestartet war die mittlerweile dritte Kaufrunde von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren im Herbst 2012. Im kommenden Oktober, also zwei Jahre später, dürften die Käufe komplett eingestellt werden. Die Bilanzsumme der Fed wird sich dann von 900 Milliarden Dollar vor der Krise auf knapp 4,5 Billionen Dollar verfünffacht haben.

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Ihren Leitzins hielt die Fed unterdessen weiter an der Nulllinie. Seit mittlerweile sechs Jahren liegt die «Fed Funds Rate» in einer Spanne von null und 0,25 Prozent. Analysten erwarten eine erste Straffung nach der Finanzkrise im ersten Halbjahr 2015. Es wäre es die erste Zinsanhebung seit Sommer 2006.

(awp/chb)