Auch nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump blicken US-Unternehmen nach Erkenntnissen der US-Notenbank (Fed) überwiegend optimistisch in die Zukunft. Im Vergleich zu letzten Umfrage sei die Zuversicht aber etwas gesunken.

Der Optimismus betreffe die kurzfristigen Aussichten, hiess es im sogenannten Beige Book, das die Fed am Mittwoch veröffentlichte und für das zwischen Anfang Januar und Mitte Februar Unternehmensvertreter befragt wurden. Die Wirtschaft und auch die Fed selbst warten auf Einzelheiten zur Budgetpolitik der neuen Regierung.

Leichtes Wachstum

Die Wirtschaft wuchs nach Erkenntnissen der Währungshüter im Befragungszeitraum leicht bis moderat. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe angespannt. Teilweise steige der Arbeitskräftemangel. Zudem gebe es mehrere Fed-Bezirke, in denen fehlende Fachkräfte für steigende Löhne sorgten, schrieben die Experten.

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Die Fed hatte zuletzt bei ihrer Sitzung im Dezember die Leitzinsen erhöht. Angesichts der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent und der anziehenden Inflation wird allgemein erwartet, dass die Zügel stärker angezogen werden und weitere Zinsschritte folgen.

Baldige Zinsanhebung?

Dies könnte bereits bei der nächsten Sitzung in zwei Wochen passieren. Reuters-Daten zufolge taxieren Händler die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im März auf 67,5 Prozent. Demnach dürften noch zwei weitere Schritte in diesem Jahr folgen.

(sda/cfr/jfr)