Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der US-Notenbank (Fed) gestärkt aus der Schuldenkrise hervorgegangen. Diese sei angesichts der Probleme Griechenlands zwar noch nicht vorbei, sagte Fed-Vizechef Stanley Fischer auf einer Zentralbankkonferenz in Portugal. Aber die Massnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten Zweifel an einem Fortbestehen der Währungsgemeinschaft «weitgehend, wenn nicht sogar vollständig, ausgeräumt». Fischer verwies unter anderem auf die massiven Anleihenkäufe der EZB sowie die Einrichtung einer Bankenunion.

Alterspyramide

Seinen Worten zufolge haben die Euro-Länder aber noch wichtige Aufgaben zu erledigen. So müssten sie dafür sorgen, dass die Mitgliedstaaten mehr Verantwortungsbewusstsein in der Haushaltspolitik zeigten. Ausserdem sei wichtig, Wirtschaftswachstum und Produktivität zu erhöhen, um die Probleme einer alternden Gesellschaft zu bewältigen.

(reuters/chb)