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Finanzkrise bremst Globalisierung

Die Globalisierung hat unter der Wirtschafts- und Finanzkrise stark gelitten: So gab es laut der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich erstmals seit den 1970er-Jahren einen kräftigen Knick auf

Veröffentlicht am 18.03.2011

Die Schweiz büsste in dem KOF-Index, der die wirtschaftliche, soziale und politische Globalisierung bewertet, zwar leicht von 89,31 auf 88,97 Punkte ein. Gleichzeitig  sie aber einen Rang gut und erreichte Position 5. An der Spitze liegen  - wie bereits im Vorjahr - Belgien, Österreich, die Niederlande und Schweden.

Die Schweiz liegt bei der sozialen Globalisierung an der Spitze der 156 erfassten Länder, bei der politischen auf Platz 13 und bei der wirtschaftlichen auf Rang 24.

Sowohl die wirtschaftliche als auch die soziale Globalisierung haben sich 2008 weltweit verlangsamt. Nur die politische Globalisierung habe sich unvermindert fortgesetzt.

Den grössten Sprung im Globalisierungsindex legte Brunei zurück: Das Sultanat ist um 38 Plätze auf Position 68 vorgerückt. Den stärksten Abstieg erfuhren die Niederländischen Antillen und China. Die Volksrepublik liegt nun auf Position 92, einen Platz hinter Ecuador. Schlusslichter blieben Äquatorialguinea, Kiribati, die Salomon-Inseln und Myanmar. (rcv/awp/sda)

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