In der Schweiz ist die Zahl der Firmenkonkurse im Juli gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 501 Fälle gesunken. Davon sind 385 durch Insolvenz zustande gekommen und 116 durch Konkursverfahren ohne Konkurseröffnung gemäss OR 731b, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode Dun & Bradstreet (Bisnode D&B) am Freitag mitteilte.

Seit Anfang Jahr beläuft sich die Zahl der Firmenkonkurse ingesamt auf 3'749 - ein Plus von einem Prozent. Die Insolvenzen nahmen dabei um fünf Prozent auf 2'643 zu, wogegen die Zahl der Konkurse wegen Organisatsionsmangel um sieben Prozent zurückging.

Weniger Insolvenzen in der Zentralschweiz

Während die Firmenpleiten in der Zentralschweiz abgenommen haben, sind sie im Tessin deutlich angestiegen. Weiterhin seien die Branchen Gastgewerbe und Handwerksbetriebe besonders konkursgefährdet, heisst es.

Die Neueintragungen zogen über die ersten sieben Monate um zwei Prozent auf 24'146 an. Den grössten Gründungsboom gab es dabei wiederum im Tessin, während in der Ostschweiz der Zuwachs am geringsten war. Die gründungsstärksten Branchen waren der Grosshandel und das Gastgewerbe.

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(awp/moh)