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Bilanz
Firmenpleiten steigen im Tessin um ein Viertel

Schneebedeckte Häuser im Tessiner Bedrettotal: Die Firmenpleiten legten 2013 um 26 Prozent zu. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in der Schweiz ist 2013 gestiegen: Über 4500 Unternehmen machten Bankrott. Doch auch die Neugründungen legten zu – ausser in einem Kanton.

Veröffentlicht am 08.01.2014

2013 machten 4536 Unternehmen in der Schweiz Bankrott. Das sind zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode berechnete. Stärker als die Zahl der Firmenpleiten stieg allerdings die der Neugründungen: Diese nahm um drei Prozent auf 40'509 zu.

Ein massiver Anstieg der Zahl der Insolvenzen wurde im Tessin verzeichnet. Hier gingen 26 Prozent mehr Firmen in Konkurs als im Jahr zuvor. Deutlich zurück ging die Zahl der Pleiten dafür in der Südwestschweiz, wo sie im Vorjahresvergleich um acht Prozent sank. In den anderen Regionen der Schweiz waren die Veränderungen weniger deutlich.

Auch Neugründungen steigen

Das Tessin verzeichnete indes nicht nur bei den Firmenpleiten einen massiven Zuwachs, sondern auch bei den Neugründungen. Um 14 Prozent wuchs die Zahl der Neueintragungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch in den anderen Regionen kam es zu einer Zunahme. Einzig in der Zentralschweiz wurden zwei Prozent weniger Firmen gegründet als im Vorjahr.

(sda/moh/vst)

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