Die Wirtschaft Frankreichs dürfte in diesem Jahr so stark wachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandprodukt wird voraussichtlich 1,6 Prozent zulegen nach 1,1 Prozent im Vorjahr, wie das Statistikamt INSEE prognostizierte. Gründe seien eine geringere Arbeitslosigkeit und günstigere Aussenhandelsbedingungen. Im abgelaufenen Jahr dämpften eine schlechte Weizenernte und ein Rückgang der Touristenzahlen nach den Anschlägen von Extremisten die Konjunktur.

Die Statistiker erwarten bis zum Jahresende eine Erwerbslosenrate von 9,4 Prozent, das wäre der niedrigste Stand seit Ende 2011. Die Zahlen dürften dem neuen Präsidenten Emmanuel Macron Rückenwind für dessen Pläne zur Reform des Arbeitsmarktes geben.

(sda/cfr)

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