Frankreichs Haushaltsdefizit im Jahr 2013 dürfte sich nach Berechnungen der Regierung auf 74,9 Milliarden Euro belaufen. Das wäre etwas mehr als noch im November prognostiziert.

Schwache Konjunktur

Im Vergleich zum Vorjahr werde der Fehlbetrag aber schätzungsweise zwölf Milliarden Euro niedriger ausfallen, teilte das Wirtschaftsministerium in Paris mit. Im November war der voraussichtliche Fehlbetrag noch auf 72,1 Milliarden Euro beziffert worden.

Die Verschlechterung machten Wirtschaftsminister Pierre Moscovici und sein für Haushaltsfragen zuständiger Kabinettskollege Bernard Cazeneuve an verminderten Steuereinnahmen fest. Dies wiederum liege vor allem an der schwachen Konjunktur.