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Bilanz
Franzosen steigern Konsum im Juli

Paris: Im Juli feiert die Republik den Sturm auf die Bastille.

Die Franzosen sind in bester Konsumlaune. Die Bürger der Republik greifen kräftig bei Textilien und Haushaltsgeräten zu. Das zeigt sich auch in der volkswirtschaftichen Gesamtrechnung.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Die Franzosen haben zu Beginn der zweiten Jahreshälfte mehr konsumiert und damit Hoffnungen auf einen anhaltenden Aufschwung genährt. Die Konsumausgaben legten im Juli um 0,7 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag mitteilte.

Damit fiel der Anstieg etwas stärker aus als von Experten erwartet, die ein Plus von 0,6 Prozent auf dem Zettel hatten. Besonders gefragt waren im Juli Textilien und Haushaltsgeräte, die im Sommerschlussverkauf günstiger zu haben sind. Daher hatten sich die Bürger im Juni mit Käufen zurückgehalten – entsprechend gingen die Konsumausgaben um 0,7 Prozent zurück.

Stabiler Wachstumskurs

Dank insgesamt ausgabefreudiger Konsumenten und anziehender Exporte ist die Wirtschaft zwischen Metz und Marseille auf einem stabilen Wachstumskurs: Das Bruttoinlandprodukt stieg von April bis Juni bereits das dritte Quartal in Folge um 0,5 Prozent, wie Insee mitteilte.

Der private Konsum wuchs um 0,3 Prozent. Die Exporte stiegen um 2,5 Prozent zu, während die Importe nur um 0,4 Prozent zulegten.

(sda/ise)

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