Am Freitagnachmittag begannen die G7-Finanzminister und -Notenbankchefs ihre Beratungen über Massnahmen gegen die sich weltweit abschwächende Konjunktur begonnen. Weitere zentralen Themen sind die Schuldenkrise sowie die weitere Bankenregulierung.

Es wird davon ausgegangen, dass die G7 ihre Bereitschaft zur Stärkung der Konjunktur erklären und um Vertrauen werben werden. So rechnet beispielsweise US-Finanzminister Timothy Geithner nicht mit einer schnellen Antwort der G7 auf die globale Rezessionsangst.

Auf die Frage, ob das Treffen in Marseille zu einer konzertierten Handlung führen werde, sagte er: «Nicht bei diesem Treffen, das denke ich nicht, dass wir das sehen werden.» Die Regierungen und die Zentralbanken auf der ganzen Welt würden sich an die Situation anpassen, um Wachstum zu fördern. Das geschehe aber schrittweise.

Der G7 gehören die USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und Kanada an. Eine offizielle gemeinsame G7-Erklärung wird nicht erwartet. Weil die G7 über die Gewichtung von Sparen und Konjunkturimpulsen zerstritten sind, hatte Gastgeber Frankreich bereits zuvor die Bemühungen um eine Abschlusserklärung aufgegeben.

(rcv/sda)

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