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Konjunktur

G7 versucht Märkte zu beruhigen

Die Staats- und Notenbankchefs der G7 - hier im April, als IWF-Chefin Lagarde noch französische Finanzministerin war.

Die sieben führenden Industriestaaten der Welt (G7) versichern, sich für die Stabilität des globalen Finanzsystems einzusetzen. Die Erklärung soll helfen, die ausser Rand und Band geratenen Märkte zu

Veröffentlicht am 08.08.2011

Nach den Börsenturbulenzen der vergangenen Woche haben die sieben führenden Industriestaaten (G7) ihre Bereitschaft versichert, für Stabilität des globalen Finanzsystems zu sorgen. Das teilten die G7 nach einer Telefonkonferenz ihrer Finanzminister und Notenbankchefs am Montag mit.

Die Gruppe sei sich einig, wenn nötig gemeinsam Liquidität und Stabilität an den Finanzmärkten zu gewährleisten und für Wirtschaftswachstum zu sorgen. Zusammen mit den staatlichen Sparanstrengungen werde dies langfristig zu Nachhaltigkeit in den Staatshaushalten führen.

Die G7 begrüssten zudem die zusätzlichen Sparbemühungen Italiens und Spaniens, die zuletzt in Gefahr gerieten, von der Euro-Schuldenkrise erfasst zu werden. Die Sorgen über die Schuldenkrise in Europa und den USA hatten in den vergangenen Tagen die Börsen weltweit abstürzen lassen.

Am Freitag nach Börsenschluss stufte die Ratingagentur Standard & Poor's dann erstmals in der Geschichte des Landes die Kreditwürdigkeit der USA von der Bestnote «AAA» auf «AA+» herab. Grund sind Zweifel an der Fähigkeit Washingtons, die massive Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen.

(cms/tno/sda)

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