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G8: 20 Milliarden Dollar für den arabischen Frühling

Bis 2013 sollen Ägypten und Tunesien das Geld erhalten. (Bild: Keystone)

Die G8-Länder wollten den demokratischen Wandel in Arabien unterstützen. Der arabische Frühling ist den internationalen Förderbanken viel wert.

Veröffentlicht am 27.05.2011

Die G8-Länder wollen den nordafrikanischen Reformstaaten mit rund 20 Milliarden Dollar helfen. Dies geht  aus einer Erklärung des G8-Gipfels im französischen Deauville hervor.

Das Geld sollen Ägypten und Tunesien zur Unterstützung ihres demokratischen Wandels bis 2013 erhalten. Diese Zusage machten internationale Förderbanken. Zu diesen Krediten kommen demnach noch Milliardenbeiträge unter anderem der EU und anderer Länder. Diese sollten beim Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G8) aber nicht beziffert werden.

Zu dem Treffen der acht grössten Industriestaaten waren am Freitag auch mehrere afrikanische Länder geladen, darunter Ägypten und Tunesien. Zur G8 gehören die USA, Deutschland, Italien, Grossbritannien, Kanada, Japan, Russland und Frankreich, das derzeit die Präsidentschaft hält.

(laf/tno/awp)

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