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Bubble-Index
Gefahr einer Immobilienblase wird kleiner

Schweizer Immobilienmarkt: Weiterhin in der Risikozone. (Bild: Keystone)

Dass es in der Schweiz zu einer spekulativen Immobilienblase kommt, ist weniger wahrscheinlich als auch schon - dennoch ist es laut der UBS für eine Entwarnung noch zu früh.

Veröffentlicht am 05.08.2013

Der Schweizer Immobilienmarkt hat sich etwas beruhigt. Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index legte im zweiten Quartal 2013 zwar erneut um drei Punkte zu und notierte mit 1,20 Punkten weiterhin in der Risikozone. Im Gegensatz zur Immobilienblase der 1980er Jahre zeige der Index aber keine Anzeichen einer Beschleunigung, teilte die Bank mit.

«Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den kommenden Quartalen eine spekulative Wohnimmobilienblase aufbaut und danach platzt, hat sich damit vorerst etwas entschärft», hiess es.

Für eine Entwarnung ist es dennoch zu früh. Ohne anhaltende Beruhigung dürfte das Risiko einer Preisblase in den kommenden Quartalen wieder zunehmen, erklärte die Bank. Der Markt befinde sich auf dem Höhepunkt eines mittlerweile 15 Jahre andauernden Preiszyklus und zeige deutliche Anzeichen einer Überbewertung.

(rcv/aho/reuters)

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