Chinesische Industrieunternehmen haben im Juli amtlichen Angaben zufolge Gewinneinbussen hinnehmen müssen. Grund für den Rückgang vom 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf umgerechnet rund 64 Milliarden Euro (471,6 Milliarden Yuan) seien sinkende Preise, erklärte das Statistikamt in Peking. Mit Rabattschlachten versuchten viele kleine Unternehmen ihre Marktposition zu verteidigen.

Die schrumpfenden Gewinne im verarbeitenden Gewerbe werfen erneut ein Schlaglicht auf die Konjunkturabkühlung in der Volksrepublik. Die Sorge um die Zukunft der nach den USA zweitgrössten Volkswirtschaft hatte Anfang der Woche heftige Schockwellen durch die Finanzmärkte gejagt.

Am Freitag standen die Zeichen an den chinesischen Börsen dagegen auf Erholung: Der Shanghai-Composite lag gut zwei Prozent im Plus.

(reuters/chb)