Sollten die Peripherieländer ihre Sparpolitik aufgeben und sich gegen Berlin oder Brüssel auflehnen, befürchtet Goldman-Sachs-Chefökonom Jan Hatzius eine Rückkehr der Eurokrise. «Der Euro wird aber Bestand haben», sagt der 44-jährige Deutsche im Interview mit der Handelszeitung.

Die Rezession in Europa werde jedoch weitergehen. Hatzius gilt an der Wall Street als Star, nachdem er frühzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt gewarnt hat. Insgesamt blickt Hatzius entspannt auf die Finanzmärkte. Trotz Rekordwerten an den Börsen seien die Aktienbewertungen nicht zu hoch. «Die Risiken sind deutlich geringer geworden, als es vor 6 oder auch vor 24 Monaten noch der Fall war», erklärt der Ökonom.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Was die lockere Geldpolitik in Amerika betrifft, so erwartet er, dass die Anleihenkäufe der US-Notenbank erst im dritten Quartal 2014 ein Ende finden werden. «Derzeit gibt es für Fed-Chef Ben Bernanke kaum einen Grund, seine Strategie zu ändern», ist Hatzius überzeugt.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.