Mit einer Auktion 13-wöchiger Geldmarktpapiere hat der griechische Staat 1,625 Milliarden Euro eingenommen. Die zu zahlende Rendite stieg zwar von 3,85 Prozent bei einer vergleichbaren Auktion im Februar auf 4,1 Prozent an. Angesichts der drastischen Risikoaufschläge am Sekundärmarkt habe sich der Renditeanstieg aber in Grenzen gehalten, hiess es von Händlern.

"Die Spekulationen über einen Schuldenschnitt und der starke Druck auf griechische Staatsanleihen hat offensichtlich keinen grossen Einfluss auf die Auktion gehabt", kommentierte die Grossbank UniCredit. Dafür spricht auch die recht robuste Nachfrage. Sie lag 3,45 mal so hoch wie das Angebot. Im Februar hatte die Nachfrage allerdings noch rund fünfmal höher als das Angebot gelegen.

Gleichwohl spülte die jüngste Auktion dem griechischen Staat mehr in die Kasse als das angestrebte Volumen von 1,25 Milliarden Euro.

(tno/laf/awp)