Die Europäische Zentralbank (EZB) schliesst nach dem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza einen Schuldenerlass für das hochverschuldete Griechenland nicht aus, lehnt allerdings eine eigene Teilnahme ab.

«Es ist nicht an der EZB zu entscheiden, ob Griechenland Schuldenerleichterungen braucht», sagte EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré dem «Handelsblatt». Das sei eine politische Entscheidung.

Anleihen ausgeschlossen

«Aber es ist absolut klar, dass wir keiner Schuldenerleichterung zustimmen können, bei dem die griechischen Anleihen einbezogen würden, die bei der EZB liegen. Das ist aus rechtlichen Gründen unmöglich», sagte der EZB-Direktor.

(awp/dbe)