Das schuldengeplagte Griechenland hat sich erneut kurzfristig 1,625 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt. Der Zinssatz für die sechsmonatigen Papiere beläuft sich auf 2,05 Prozent. Er lag damit niedriger als bei vergleichbaren Titeln im Vormonat mit 2,15 Prozent Zinsen, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte.

Athen leiht sich regelmässig kleinere Beträge dieser Art, um Löcher im Haushalt zu stopfen.

Zudem plant Griechenland nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa zum zweiten Mal innerhalb von etwa drei Monaten die Ausgabe einer Staatsanleihe im Volumen von 3 Milliarden Euro. Das könnte schon an diesem Mittwoch geschehen, hiess es aus gut informierten Kreisen der Regierung. Die Laufzeit soll mindestens drei Jahre sein. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Private Investoren greifen wieder zu

Im April - fast vier Jahre nach dem finanziellen Absturz - hatte sich Griechenland erstmals wieder Kapital bei privaten Investoren mit einer längeren Laufzeit beschafft. Athen sammelte damals mit einer Staatsanleihe über eine Laufzeit von fünf Jahren 3 Milliarden Euro ein.

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(sda/dbe/sim)