Griechenland steckt wegen seiner anhaltend schweren Wirtschaftskrise weiter in der Deflation fest. Im Mai fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich zwei Prozent. Dies teilte die Statistikbehörde Elstat in Athen mit.

Es ist bereits der 15. Monat in Folge mit fallenden Verbraucherpreisen. Massstab ist dabei der von der EU verwendete Harmonisierte Verbraucherpreisindex. Sinkende Verbraucherpreise über einen längeren Zeitraum werden als Deflation bezeichnet und gelten als Hemmnis für die konjunkturelle Entwicklung, weil Konsumenten und Unternehmen Ausgaben hinauszögern.

(awp/dbe)