Griechenland steht dank höherer Einnahmen und geringerer Ausgaben finanziell besser da als erwartet. Insbesondere die Steuereinnahmen fallen höher aus als prognostiziert.

Der Haushalt weist für Januar und Februar zusammen einen Überschuss von bereinigt gut drei Milliarden Euro auf, wie das Finanzministerium in Athen mitteilte.

Rechnung ohne Kreditkosten

Angestrebt hatte das Ministerium einen Überschuss von lediglich einer Milliarde Euro. Dabei handelt es sich um den sogenannten Primärhaushalt, bei dem die Kreditkosten ausgeklammert werden.

Auch die Etats von Sozialversicherungen und Kommunen sind darin nicht enthalten. Die Bilanz der Regierung unterscheidet sich daher von der Kennziffer, die die Geldgeber Europäische Union und Internationaler Währungsfonds im Blick haben.

Die Steuereinnahmen summierten sich in den beiden ersten Monaten auf 8,1 Milliarden Euro, womit das Ziel um 322 Millionen Euro übertroffen wurde. Die griechische Wirtschaft hat sich zuletzt besser entwickelt als erwartet.

(sda/chb)