Griechenland macht Fortschritte in der Haushaltssanierung. Das krisengeschüttelte Euro-Mitgliedsland habe in den ersten sieben Monaten dieses Jahres einen Primärüberschuss von rund 2,5 Milliarden Euro verbucht, sagte der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras der Zeitung «Realnews».

Darin werden allerdings die Kosten des Schuldendienstes ausser Acht gelassen. Griechenland übertrifft damit sein Ziel für diesen Zeitraum bei weitem. Die Regierung war von einem Primärdefizit von 3,1 Milliarden Euro ausgegangen.

«Wir können deshalb sagen, dass das nationale Ziel, einen primären Überschuss am Ende des Jahres zu erreichen, realisierbar ist», ergänzte er. Das Finanzministerium will am Montag offiziell die Haushaltszahlen der Zentralregierung vorstellen.

Griechenland kämpft sich derzeit durch das sechste Rezessionsjahr in Folge. Seit 2010 hängt der Mittelmeerstaat am Tropf seiner internationalen Geldgeber und ist weitgehend vom Kapitalmarkt abgeschnitten.

(chb/sda)