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Kredite
Griechenland und Gläubiger uneins

Griechenland: Gerangel um Kredite. Keystone

Griechenland und die internationalen Geldgeber liegen sich in den Haaren. Streitpunkt sind die faulen Kredite in den Büchern griechischer Banken.

Veröffentlicht am 09.11.2015

Zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern herrscht einem Regierungsvertreter zufolge vor der Auszahlung weiterer Hilfsgelder weiter Uneinigkeit. Als Problem erweise sich die Frage, wie mit faulen Krediten bei griechischen Banken umgegangen werden solle, sagte der Insider.

Die Regierung in Athen bestehe darauf, dass das Thema nicht dazu führen dürfe, dass Tausende Griechen Gefahr liefen, ihre Häuser oder Wohnungen zu verlieren. Beide Seiten lägen in der Angelegenheit auseinander. Eine baldige Einigung werde es wohl nicht geben. Das aber ist die Voraussetzung für die Freigabe von zwei Milliarde Euro als Teil einer ersten Tranche von 26 Milliarden Euro des insgesamt bis zu 86 Milliarden Euro schweren Rettungspakets der Gläubiger.

Bilanz Anfang Woche

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras habe mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Thema in einem Telefonat besprochen, sagte der Insider. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande hätten sich darüber telefonisch ausgetauscht, sagte ein weiterer Regierungsvertreter. Am Montag wollen die Finanzminister der Euro-Zone bewerten, welche Fortschritte Griechenland beim Erreichen der Vorgaben für die Hilfszahlungen gemacht hat.

(reuters/chb)

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