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Gute Konjunkturdaten drücken Goldpreis

Nuggets und Barren: Der Goldpreis ist auf Berg- und Talfahrt. (Bild: Bloomberg)

Das Edelmetall kostet wieder weniger als 1300 Dollar pro Unze. Grund dafür sind die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA.

Veröffentlicht am 02.08.2013

Der Goldpreis ist nach überraschend guten US-Konjunkturdaten deutlich gefallen. Erstmals seit zwei Wochen rutschte der Wert des Edelmetalls wieder unter die Marke von 1300 Dollar.

Eine Serie von unerwartet guten Wirtschaftsdaten aus den USA habe am Markt die Erwartung auf ein Eindämmen der Geldflut durch die amerikanische Notenbank Fed verstärkt, erklärten Experten den Rückschlag beim Goldpreis. Am Morgen fiel der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) um 1,58 Prozent auf 1287,14 Dollar. Zuvor erreichte der Preis bei 1284,38 Dollar den tiefsten Stand seit zwei Wochen.

USA kommen in Schwung

Auslöser für den Preisrutsch am Goldmarkt zum Wochenschluss waren vor allem starke Stimmungsdaten aus der amerikanischen Industrie. Ausserdem hatte die US-Regierung bereits am Mittwoch ein unerwartet starkes Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal gemeldet. Die jüngsten Daten vom US-Arbeitsmarkt überraschten ebenfalls positiv.

Die grösste Volkswirtschaft der Welt kommt stärker in Schwung und Anleger spekulieren erneut auf ein Zurückfahren der milliardenschweren Anleihekäufe der Fed zur Ankurbelung der Konjunktur. 

In den vergangenen Monaten hatte die Aussicht auf ein Ende der Geldflut durch die US-Notenbank den Preis für das Edelmetall auf Talfahrt geschickt. Ende Juni war der Preis für eine Feinunze auf etwa 1180 Dollar abgesackt – der tiefste Stand seit Sommer 2010.

(vst/sda)

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