In den USA ist der Immobilienmarkt weiter im Aufwind: Die Hauspreise sind im September so stark wie seit über sieben Jahren nicht mehr gestiegen. In den zwanzig grössten Ballungsgebieten zogen die Preise im Jahresvergleich um 13,29 Prozent an, wie der in New York veröffentlichte Index des Forschungsinstituts S&P/Case-Shiller zeigt.

Einen stärkeren Anstieg hatte es zuletzt im Februar 2006 gegeben - vor der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Volkswirte hatten nur mit einem Zuwachs um 13 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Preise bereits 12,8 Prozent geklettert.

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Im Monatsvergleich stieg der Index im September um 1,03 Prozent. Erwartet wurde nur ein Zuwachs um 0,9 Prozent. Im Vormonat war er laut dem Institut um revidiert 0,9 (zunächst 0,93) Prozent geklettert.

In den USA zeigt sich bereits seit Monaten eine starke Erholung auf dem Immobilienmarkt. Hier hatte die schwere Finanzkrise von 2008 ihren Ursprung. Der Häusermarkt ist eine der entscheidenden Grössen, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet.

(awp/chb/aho)