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IEA: Ölpreis bedroht die Weltwirtschaft

Eine Gasflamme brennt hiner einem Öl-Arbeiter in Bahrain. (Bild: Keystone)

Das hohe Ölpreis-Niveau ist nach Ansicht der Internationalen Energie-Agentur eine Gefahr für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Experten vergleichen die aktuelle Lage sogar mit der kurz vor dem B

Veröffentlicht am 21.06.2011
Der Ölpreis als Bedrohung: «Ich befürchte, dass die derzeitigen Preise ein bedeutendes Risiko für die Erholung der globalen Ökonomie darstellen», hat der Chefökonom der Internationalen Energie-Agentur (IEA), Fatih Birol, auf einer Konferenz in Singapur gewarnt.
 

Er sei sehr besorgt, dass sich die Entwicklung aus dem Jahr 2008 wiederholen könnte: Im Sommer 2008, vor dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, war der Preis für ein Barrel Öl auf 147 Dollar geschnellt, was den privaten Verbrauch gedrosselt und das Vertrauen der Investoren geschwächt hatte. Dem IEA-Chefökonom zufolge lag der durchschnittliche Ölpreis des Jahres 2008 bei 90 Dollar - in diesem Jahr sind es bislang 110 Dollar.

Blieben die Preise auf diesem Level, könnten sie die Erholung der Weltwirtschaft «entgleisen lassen», formulierte Birol. Die Ölpreise erreichten derzeit eine «Gefahrenzone» und forcierten Inflationsrisiken. Die IEA ist ein zwischenstaatlicher Arm der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Sitz ist in Paris.

Indes stiegen die Ölpreise erneut: Im asiatischen Handel verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August um 15 Cent auf knapp 112 Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 63 Cent auf gut 94 Dollar.

(tno/laf/awp)

Der WTI-Ölpreis

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