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Im Winter ist Blütezeit für Ferienwohnungen

Ferienwohnung-Überbauung: Im Hintergrund der Piz Terri. Keystone

Obschon die grossen Ferien im Sommer anstehen, sind Ferienwohnungen im Winter besser belegt. Übers Jahr verteilt nächtigten mehr als 6 Millionen Personen in Schweizer Apartments.

Veröffentlicht am 19.12.2016

In Ferienwohnungen in der Schweiz ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 über 6 Millionen Mal übernachtet worden. Die Wohnungen zählten insgesamt 882'528 Gäste-Ankünfte. Die Angereisten blieben im Mittel rund vier Tage in der Wohnung. Die Zahl der Logiernächte beläuft sich entsprechend auf 6'142'777, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Erfasst wurden allerdings nur kommerziell genutzte Wohnungen.

Die Wohnungen waren im Winter stärker belegt als im Sommer. Im dritten Quartal, in das die grossen Ferien fallen, wurden in Ferienwohnungen rund 2,1 Millionen Logiernächte und 287'000 Ankünfte verbucht. Davon gingen 1,1 Millionen Übernachtungen und 151'000 Ankünfte auf das Konto von Schweizer Gästen.

Gruppen bevorzugen den Sommer

Erfasst wurden auch Kollektivunterkünfte: Sie zählten in den ersten neun Monaten des Jahres rund 1,6 Millionen Ankünfte und 4,3 Millionen Logiernächte. Bei den Gruppenunterkünften war die Belegung im Sommerquartal am stärksten mit knapp 2 Millionen Logiernächten und gegen 769'000 Ankünften. Die meisten davon, nämlich 601'00 Ankünfte und 1,6 Millionen Logiernächte, entfielen auf Schweizer Gäste.

Vergleiche mit den Vorjahren sind nicht möglich. Denn die Statistik zu den Ferienwohnungen und Kollektivunterkünften ist 2003 eingestellt und erst in diesem Jahr wieder eingeführt worden, wie das BFS schreibt. Direkte Vergleiche mit den Zahlen von damals seien nicht möglich.

(sda/ise/hon)

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