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Importe in die Schweiz legen deutlich zu

Rheinhafen Schweiz: Auch die Exporte nahmen zu.Keystone

Die Schweizer Importe haben im dritten Quartal um 7,4 Prozent zugelegt. Besonders angestiegen sind die Importe bei einer Produktgruppe, bei der gleichzeitig die Exporte sanken.

Veröffentlicht am 19.10.2017

Die Schweizer Exporteure haben ihre Ausfuhren im dritten Quartal um 2,5 Prozent zum Vorjahr gesteigert. Noch stärker nahmen allerdings die Importe zu, die sogar um 7,4 Prozent stiegen. Die wichtigsten Exportgruppen verzeichneten allesamt einen Anstieg, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte. Lediglich die Verkäufe von Bijouterie und Juwelierwaren mit einem Minus von 17 Prozent sowie von Papier und Grafischen Erzeugnissen mit einem Rückgang von 2 Prozent trübten das positive Bild.

Während Chemie-Pharma als grösste Gruppe mit einem Anstieg um 1 Prozent bescheiden wuchs, setzten die Exporte von Metallen ihr hohes Wachstumstempo mit 12 Prozent fort. Die Exporte von Uhren sowie Maschinen und Elektronik legten um 6 beziehungsweise 5 Prozent zu. Die Verkäufe von Präzisionsinstrumenten wie auch Nahrungs- und Genussmitteln wiesen ein Plus von 4 Prozent aus.

Höchster Anstieg bei Bijouterie

Der Anstieg der Importe verteilt sich über fast alle Sparten. Mit Mehrimporten von 1,1 Milliarden Franken steuerten die chemisch-pharmazeutischen Produkte ein Drittel zum Gesamtzuwachs bei. Den höchsten Anstieg wiesen die Bijouterie und Juwelierwaren aus mit plus 20 Prozent aus. Ebenfalls im zweistelligen Bereich wuchsen die Einfuhren von Metallen und chemisch-pharmazeutischen Produkten. Die Käufe von Maschinen und Elektronik stiegen um 8 Prozent.

(sda/cfr/ise)

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