Die Unternehmen in der Euro-Zone haben ihre Produktion zu Beginn des zweiten Quartals merklich gesteigert. Im April stellten sie 0,5 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat in Brüssel mitteilte.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, nachdem es im März nur ein Plus von 0,2 Prozent gegeben hatte.

Energieversorger sind im Schwung

Die Energieversorger steigerten ihre Leistung mit 4,7 Prozent besonders kräftig. Die Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen drosselten ihre Produktion um 0,7 Prozent, während es bei Konsumgütern einen Zuwachs von 0,6 Prozent gab.

Die Währungsunion befindet sich derzeit im Aufwind. Im ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandprodukt mit 0,6 Prozent doppelt so kräftig wie das der weltgrössten Volkswirtschaft USA. Dafür sorgten vor allem Investitionen und Konsum. Die anziehende Produktion spricht dafür, dass das Tempo um zweiten Quartal gehalten werden könnte.

(sda/chb)