Die Produktion im EU-Raum ging gegenüber Februar um 0,8 Prozent zurück, wie Eurostat aus Luxemburg mitteilte. Vorausgegangen waren in dieser Woche bereits enttäuschende Daten aus Deutschland, Frankreich und Italien, den drei grössten Volkswirtschaften des Euroraums.

In einer Umfrage von Bloomberg hatten Ökonomen für den Euroraum im Median mit einem unveränderten Wert gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Produktion um 0,2 Prozent zu.

Starker Jahresauftakt

Dem schwachen Quartalsende war ein starker Jahresauftakt vorausgegangen, mit dem grössten Anstieg seit über zwölf Jahren im Januar. Eurostat wird am Freitag die endgültigen Zahlen für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal vorlegen; die vorläufigen Zahlen hatten eine Expansion um 0,6 Prozent aufgezeigt - der höchste Wert in einem Jahr. Die Produktion von Konsumgütern sank im März um 1,9 Prozent auf monatlicher Basis, die von Investitionsgütern ging um 1,1 Prozent zurück.

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(bloomberg/chb)