Italien will mit Privatisierungen bis zu zwölf Milliarden Euro in die klammen Staatskassen spülen. Die Hälfte davon solle zum Schuldenabbau eingesetzt werden, kündigte Ministerpräsident Enrico Letta nach einer Kabinettssitzung an.

Er hoffe, dass die Europäische Kommission dem Land im Gegenzug mehr Spielraum bei Investitionen geben werde. Verkauft werden soll etwa eine dreiprozentige Beteiligung am Öl- und Gaskonzern Eni. Der Staat werde einen Anteil von mehr als 30 Prozent behalten, sagte Letta vor Journalisten.

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Auf der Verkaufsliste stehen seinen Worten zufolge ferner Aktienpakete am Chipkonzern STMicroelectronics, am Schiffbau-Unternehmen Fincantieri sowie an der Flugsicherung Enav.

(reuters/muv/aho)