Italien schafft vorerst nicht den Weg aus dem Konjunkturtal. Die Wirtschaft schrumpfte zwischen Juli und September um 0,1 Prozent zum Vorquartal und damit das neunte Mal in Folge, wie das nationale Statistikamt Istat in Rom mitteilte.

Im Frühjahr war die Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Für Schwung im Sommer sorgte Istat zufolge die Industrie, während die Dienstleister an Fahrt verloren.

Die drittgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone steckt in der längsten Rezession seit Jahrzehnten. Die EU-Kommission sagt Italien in diesem Jahr ein Schrumpfen der Wirtschaft um 1,8 Prozent voraus. Erst im kommenden Jahr werde es wieder ein Wachstum von 0,7 Prozent geben.

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(sda/muv/chb)