In Italien ist die Inflation auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren gesunken. Die für europäische Zwecke errechnete harmonisierte Teuerungsrate (HVPI) fiel im März von 0,4 Prozent im Vormonat auf 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Istat in Rom mitteilte. Eine erste Schätzung von Ende März wurde damit bestätigt.

Der HVPI ist für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ausschlaggebend. Die EZB sieht stabile Preise bei einer Inflation von knapp zwei Prozent als gewährleistet. Der Zielwert wird nicht nur in Italien klar unterschritten. Auch im gesamten Währungsraum lag die Teuerung mit zuletzt 0,5 Prozent deutlich niedriger.

(awp/dbe/sim)