Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat vor einer «Abwärtsspirale aus Ungewissheit, finanzieller Instabilität und dem Zusammenbruch der globalen Nachfrage» gewarnt. «Die Weltwirtschaft steckt in einer gefährlichen und ungewissen Phase», rief die IWF-Chefin am Mittwoch in einer Rede in Peking zum gemeinsamen Handeln auf. Ansonsten könnte die Welt mit «einem Jahrzehnt niedrigen Wachstums und hoher Arbeitslosigkeit» konfrontiert werden, zeigte sich Lagarde beunruhigt.

«Es hängen dunkle Wolken über der Weltwirtschaft, und Asien muss sie aufmerksam beobachten», sagte die IWF-Chefin. Sie sei ermutigt über die jüngsten Schritte der europäischen Regierungen und des Gipfels der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20). «Aber die Risiken bleiben ernst.» Asien sei «ein Lichtblick», allerdings auch nicht immun gegen Entwicklungen im Rest der Welt.

(laf/awp)