Im Streit der Griechenland-Retter erhöht der Internationale Währungsfonds (IWF) einem Pressebericht zufolge weiter den Druck auf die Europäer. Die Institution bereite sich auf einen Stopp ihrer Hilfszahlungen zum Endes des kommenden Monats vor, berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit der Rettungsaktion befasste Offizielle.

Hintergrund sei ein Finanzierungsloch von drei bis 4 Milliarden Euro. Den IWF-Regeln zufolge dürften Hilfsgelder nur fliessen, wenn die Finanzierung des betreffenden Landes für zwölf Monate gesichert sei. Derzeit sei die griechische Finanzierungsbedarf aber nur bis Juli 2014 gedeckt. 

(muv/awp)