Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält den Ausblick der japanischen Regierung und Notenbank für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes für zu optimistisch.

Das Inflationsziel der Bank of Japan werde später erreicht als von der Zentralbank erwartet, erklärte der Fonds am Freitag.

Kritik an Mutlosigkeit der Regierung

Die Regierung müsse «mutigere strukturelle Reformen» einleiten. Anderenfalls könne die Inlandsnachfrage weiter schwach bleiben. Die Bank of Japan geht davon aus, dass die Inflation um September 2016 herum die Marke von zwei Prozent erreichen wird.

Viele Experten halten dies ebenfalls für optimistisch. Die Notenbank hatte am Freitag angekündigt, zur Ankurbelung der Wirtschaft weiter Billionen Yen in den Geldkreislauf zu pumpen.

(awp/gku)