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IWF gibt Milliardenkredit für Ukraine frei

Soldaten in der Ukraine: Das Land liegt wirtschaftlich am Boden. Keystone

Der Internationale Währungsfonds hat einen Kredit über 1,7 Milliarden Dollar für die Ukraine freigegeben. Voraussetzung dafür waren Reformen, die das Land nun auf den Weg gebracht hat.

Veröffentlicht am 01.08.2015

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen Milliardenkredit für die Ukraine freigegeben. Aus dem laufenden Programm erhalte das Land 1,7 Milliarden Dollar, teilte der IWF am Freitag in Washington mit.

Die ukrainische Regierung erklärte, mit den Geldern würden die Wirtschaft angekurbelt und die Finanzmärkte im In- und Ausland beruhigt. Diese zweite Tranche aus dem auf vier Jahre angelegten 17,5 Milliarden Dollar schweren Hilfsprogramm EFF werde genutzt, um die Reserven der Notenbank aufzufüllen, teilte das Finanzministerium in Kiew mit.

Reformen in Ukraine auf dem Weg

Der IWF, der für seine Kredite harte Auflagen macht, hatte die Gelder freigegeben, nachdem Gesetze zur Reform des Gassektors, zur Stärkung des Bankensystems und zum Kampf gegen die Korruption das ukrainische Parlament passiert hatten.

(reuters/moh)

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