Mit der Wirtschaft in der Euro-Zone geht es nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wieder bergauf. Wachstumsimpulse kämen vom schwachen Euro, den niedrigen Ölpreisen und der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärte der Fonds am Donnerstag in einem Gutachten zur Konjunktur der Währungsgemeinschaft.

Allerdings könnten diese Effekte in Zukunft verpuffen, so dass das Wirtschaftswachstum ausgebremst werde. Dies sei nur zu verhindern, wenn die Euro-Länder tiefgreifende Reformen einleiteten, betonte der IWF.

Entscheidende Phase des Griechen-Dramas

Das jährliche IWF-Gutachten erscheint dieses Mal mitten in der entscheidenden Phase der griechischen Schuldenkrise. Zuletzt erhöhte der IWF den Druck auf die Regierung in Athen, glaubwürdige Reformvorschläge vorzulegen. Griechenland hängt am Tropf des IWF und der EU. Dem Land droht die Staatspleite.

(reuters/dbe)