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Prognose
IWF sieht Griechenlands Wachstum langfristig tief

Athen: Zweite Überprüfungsrunde der griechischen Reformpolitik. Keystone

Der Internationale Währungsfonds erwartet in Zukunft ein Wachstum von knapp unter einem Prozent in Griechenland. Weitere Sparmassnahmen seien aber dennoch nicht nötig.

Veröffentlicht am 07.02.2017

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem langfristigen Wachstum von knapp unter einem Prozent in Griechenland. Dennoch könne das Land damit das vom IWF mehrheitlich angestrebte Primärüberschuss-Ziel erreichen, erklärte der IWF in Washington.

Nach Überzeugung der meisten seiner Direktoren seien derzeit keine zusätzlichen Sparmassnahmen in dem Land erforderlich, hiess es in dem turnusmässigen Prüfbericht zur wirtschaftlichen Lage in Griechenland. Eine Mehrheit der IWF-Direktoren plädierte für ein Primärüberschuss-Ziel an Griechenland von 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung ab 2018.

Zweite Überprüfungsrunde

Andere hätten sich für einen Überschuss von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgesprochen, wie er auch von der Eurozone gefordert wird. Derzeit läuft die zweite Überprüfungsrunde der griechischen Reformpolitik. Danach will der IWF entscheiden, ob er sich tatsächlich wie zuvor signalisiert am Griechenland-Hilfspaket beteiligt. Dazu machte der Fonds am Montag zunächst keine Angaben.

(sda/gku/chb)
 

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