Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor Gefahren für die Erholung der Weltwirtschaft gewarnt. Anhaltende Turbulenzen an den Finanzmärkten der Schwellenländer und eine mögliche Deflation in der Eurozone könnten die zuletzt verbesserten Konjunkturaussichten für die Welt gefährden, schreibt der IWF.

Niedrige Inflation als Gefahr

Die Erholung sei weiter schwach und es gebe «bedeutsame Abwärtsrisken». Der IWF erwartet laut einer Prognose vom Januar ein Weltwirtschaftswachstum von 3,7 Prozent nach 3,0 Prozent im abgelaufenen Jahr. Voraussetzung dafür sei jedoch dass die Marktturbulenzen in Ländern wie der Türkei und Brasilien nicht anhalten.

Die sehr niedrige Inflationsrate in der Eurozone sei eine neue Gefahr. Die langfristigen Inflationserwartungen könnten weiter nach unten gehen und so die Deflationsgefahren erhöhen. Ansonsten bekomme die Eurozone aber langsam die Kurve von einer Rezession hin zu einer schwachen Erholung.

(awp/dbe)