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Welthandel
Japanische Exporte geben weiter nach

Hafen von Tokio: Japans Exporte bleiben kurz angebunden. Keystone

Die japanische Wirtschaft leidet weiter unter einer schwachen Nachfrage der wichtigsten Handelspartner. Die Exporte gehen zum neunten Mal in Folge zurück.

Veröffentlicht am 25.07.2016

Die Exporte der japanischen Industrie sind im Juni den neunten Monat in Folge zurückgegangen, allerdings weniger stark als von Experten erwartet. Das Minus bei den Ausfuhren betrug im Jahresvergleich 7,4 Prozent. Analysten rechneten mit einem Minus von 11,6 Prozent.

Die japanische Regierung plant ein umgerechnet 186 Milliarden Dollar schweres Konjunkturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Die Summe entspricht mehr als vier Prozent des Bruttoinlandproduktes der nach den USA und China drittgrössten Volkswirtschaft der Erde.

Die Regierung in Tokio hatte erst vor kurzem ihre Wachstumsprognose für das bis März 2017 laufende Haushaltsjahr auf nur noch 0,9 Prozent gesenkt. Zuvor hatte sie noch 1,7 Prozent veranschlagt.

Die Wirtschaft des Landes leidet seit Jahren unter einer Deflation mit fallenden Preisen, stagnierenden Löhnen und stockenden Investitionen. Zuletzt bereitete der steigende Kurs der Landeswährung Yen den Exporteuren Sorgen, verteuert dies doch ihre Waren im Ausland.

(sda/ise)

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