Die japanische Industrieproduktion ist im Juli überraschend gesunken. Der Rückgang betrug 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. Der Mittelwert der Analystenschätzungen hatte dagegen bei plus 0,1 Prozent gelegen. Die Produktion ging zurück, weil Firmen etwa weniger Smartphone-Teile, Computer oder Autos herstellten. Die Zahlen nähren Befürchtungen, dass hohe Lagerbestände und eine schwache Auslandsnachfrage die wirtschaftliche Erholung bremsen könnten.

Im zweiten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt gesunken. In der Regierungspartei von Ministerpräsident Shinzo Abe mehren sich bereits die Stimmen, die nach einem Programm zur Ankurbelung der Konjunktur rufen.

(reuters/chb)