Die Finanzchefs der Schweizer Unternehmen sehen dem Jahr 2014 so zuversichtlich entgegen, wie seit März 2011 nicht mehr. 80 Prozent von ihnen hegen positive Erwartungen, nur 4 Prozent sehen eine Rezession heraufdämmern.

44 Prozent der Finanzchefs gehen von steigenden und nur 15 Prozent von sinkenden Investitionen aus, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Deloitte zu ihrer neuesten Umfrage aus dem vierten Quartal 2013 mitteilte. Das Risiko schätzten die Befragten insgesamt als moderat ein. Globale Risiken und Unsicherheiten wurden als weniger bedrohlich eingeschätzt als noch Ende 2012. Potenziell negative Einflüsse für 2014 orteten die Finanzchefs vor allem kostenseitig. 42 Prozent von ihnen führten hier steigende Lohnkosten an.

Eurokurs weiterhin eine Herausforderung

Bei Umsatz und Margen zeigten sich die Finanzchefs optimistisch. 74 Prozent gehen von höheren Umsätzen aus, nur 8 Prozent glaubten an einen Rückgang. 35 Prozent rechnen mit steigenden und 23 Prozent mit sinkenden Margen. Noch Ende 2012 hatten 50 Prozent der Befragten mit sinkenden Margen gerechnet.

Den Kurs des Euro zum Franken sehen die Finanzchefs bei 1,24. Damit bleibt der Franken stark und stellt für die exportorientierten Unternehmen eine Herausforderung dar, schreibt Deloitte. An der Umfrage nahmen nach Deloitte-Angaben mehr als 120 Finanzchefs teil.

(awp/vst)