Die Preise für Kleider in den Schweizer Läden haben sich im Vergleich zum Ausland weiter erhöht. Die grossen Modeketten verlangen in der Schweiz für ein Kleidungsstück im Schnitt 46 Prozent mehr als in den Nachbarländern, schreibt die «NZZ am Sonntag».

Im Oktober 2014 lagen die Preise in den Schweizer Filialen von H&M, Zara, Mango, Esprit und Vero Moda erst etwa ein Drittel über denen im Ausland. Die Preisschere ist weiter aufgegangen, weil die Läden ihre Währungsgewinne aufgrund des starken Frankens nicht vollumfänglich weitergeben. Das zeigt der Preisvergleich einer Allianz von Konsumentenschützern. Nahezu unverändert hoch ist die Differenz bei den Kosmetikartikeln. Dort beträgt der Preisunterschied zu Deutschland an die 80 Prozent.

(dbe)